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04.07.2007 18:12
Ich ging zu einer Party, Mama,
ich erinnerte mich, was Du sagtest. Du ermahntest mich, nicht zu trinken, Mama, also trank ich Soda stattdessen. Ich fühlte mich richtig stolz, Mama, so wie Du es mir vorausgesagt hattest. Ich habe nicht getrunken, um dann zu fahren, Mama, obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts dabei. Ich weiß, ich tat das Richtige, Mama, ich weiß, Du hast immer recht. Nun ist die Party zu Ende, Mama, und alle fahren sie fort. Als ich in meinen Wagen stieg, Mama, wußte ich, ich würde heil nach Hause kommen. Weil Du mich so erzogen hast, so verantwortungsbewußt und lieb. Ich fuhr also los, Mama, aber als ich auf die Straße auffuhr, sah mich der andere Wagen nicht, Mama, und er fuhr einfach über mich drüber. Als ich auf dem Asphalt lag, Mama, hörte ich den Polizisten sagen, "Der andere Typ ist betrunken", Mama, Und nun bin ich es, die bezahlen wird. Ich liege hier sterbend, Mama. Ich wünschte Du wärst bald hier. Wie konnte das geschehen, Mama? Mein Leben zerplatzte wie ein Ballon. Überall um mich ist Blut, Mama, und das meiste davon ist meins. Ich höre den Arzt sagen, Mama, bald werde ich sterben. . Ich wollte Dir nur sagen, Mama, ich schwöre, ich habe nicht getrunken. Es waren die anderen, Mama. Die anderen haben nicht nachgedacht. Er war wohl auf derselben Party wie ich. Der einzige Unterschied ist, er hat getrunken und ich werde sterben. Warum betrinken sich die Leute, Mama? Es kann das ganze Leben zerstören. Jetzt fühle ich heftige Schmerzen. Es sticht wie ein Messer. Der Typ, der mich anfuhr, der geht, Mama, und ich denke, das ist nicht fair. Ich liege hier im Sterben Und alles, was er kann, ist starren. Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen, Mama; Sag Papa, er soll tapfer sein. Und wenn ich in den Himmel geh, dann schreibt "Papa‘s Mädchen" auf mein Grab. Jemand hätte ihm sagen sollen, Mama, kein Alkohol hinter dem Steuer. Wenn sie es im bloß gesagt hätten, Mama, wäre ich noch am Leben. Mein Atem wird kürzer, Mama. Ich bekomme solche Angst. Bitte weine nicht um mich, Mama. Als ich Dich brauchte, warst du immer da. Ich habe eine letzte Frage, Mama, bevor ich mich verabschiede. Ich bin nicht betrunken gefahren, also warum bin ich diejenige, die stirbt?
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04.07.2007 17:49
Sie saß da, blickte auf ihrem Bildschirm.. Tränen rollten über ihr Gesicht.. Warum? ''Ich hab nie etwas für dich gefühlt.. '', schrieb er.. ''Du warst für mich ein Zeitvertreib..'', er lachte.. ''Deine Naivität ist echt einzigartig..'' In ihr krampfe sich alles zusammen.. ''Warum sagt er mir das so?..'', ''Wie kann man nur so gefühlskalt sein?..'', immer wieder fragte sie sich das.. ''Geh doch Ritzen, du Kind!'', war sein letzter Satz, mit einem Lächeln im Gesicht.. Jetzt steht er vor ihrem Grab, Tränen bahnen sich ihrem Weg über seine Wangen.. Diesmal sagte er nichts mehr! Sie war tot! Zu tief geschnitten!
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04.07.2007 17:41
Wir kannten uns seit 3 Monaten,
als wir zusammen kamen. Durch einen Streit verstanden wir uns noch besser! Als ich sagte, ich sei krank, weintest du um mich.. Als ich ins Flugzeug stieg, um mich in Amerika operieren zulassen, sagtest du mir nicht Aufwiedersehen.. Ich hatte Glück, denn ich bekam ein Spenderherz. Als ich wiederkam, fand ich dich nicht mehr. Man wollte mir nicht sagen, wo du bist.. Als ich schließlich meine Mutter fragte, sagte sie mit Tränen in den Augen: ''Hat man dir nicht erzählt, wer dir das Spenderherz geschickt hat?'' ....
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23.05.2007 22:45
.. Sie saß am PC, wie fast
jeden Abend .. .. Immer als sie nach Hause
kam, setzte sie sich an den Computer, wählte sich ins Internet ein und blieb so
lange drin, bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte .. .. Aber an diesem Tag war
es anders .. .. Sie hatte sich verliebt .. .. Es verging kaum eine Minute,
wo sie nicht an ihn dachte .. .. Sie hatte nur seinen
Nickname im Kopf und seine Beschreibung .. .. Andauernd dachte sie darüber
nach, wie er wohl aussehen würde .. .. Sie hatten nie so richtig über
sich selbst geredet, nie über persönliche .. Details wie genauer Wohnort
und so .. .. Sie wusste nur, dass er in
Deutschland wohnte wie sie selbst, aber etwas 400km weit entfernt, zu weit um
zu sich besuchen .. .. Sie konnte ihm
vertrauen, konnte sich loslassen, konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chattete, was sie sonst nicht konnte .. .. In Real war sie sehr
schüchtern, traute sich kaum etwas zu .. .. Doch im Chat, wenn sie mit ihm
sprach, dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gefühlen freien
lauf lassen .. .. Doch dass sie sich
verlieben würde, daran dachte sie nie .. .. Sie hielt es nicht für
möglich, sich in einem vom Chat zu verlieben, doch nun war es passiert, sie
konnte nichts mehr dagegen machen .. .. Es vergingen einige Tage .. .. Sie dachte pausenlos an
ihn, war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen, aber sie schaffte es
nie .. .. Doch dann kam der Tag, an dem
sie beschloss, es ihm zu sagen .. .. Als sie sich nach der Schule
an den PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da .. .. Sie wartete lange, doch er kam
nicht .. .. Sonst war er immer da .. .. Jeden Tag um die selbe
Zeit .. .. Doch heute nicht .. .. Sie hatte keine Ahnung Was
dazwischengekommen war und befürchtete schon das schlimmste .. .. Und da kam Ihr die Idee, ihre
E- Mails nachzulesen .. .. Sie hatte Post, es war
eine Mail von ihm .. .. Als sie den Betreff las, stieg
in ihr ein eigenartiges Gefühl auf .. .. Ein mulmiges Gefühl In
ihrem Bauch ... .. Ein Gefühl, das ihr die
Luft wegbleiben ließ .. .. Im Betreff stand: Es tut mir
leid, ich mag dich nicht .. Sie machte die Mail auf ... Na du! .. Es tut mir leid, ich hätte es
dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen
.. .. Ich bin nicht der, den du
denkst .. .. Ich bin nur ein gewöhnlicher
Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen .. .. Ich habe dich die ganze Zeit
nur belogen .. .. In Wirklichkeit wollte
ich nur jemanden verarschen .. .. In Wirklichkeit kann ich dich
nicht leiden .. .. Du mit deinem ewigen Gejammer Du, mit deiner völlig abartigen
Sicht zum Leben und allem .. .. Ich habe mitgespielt, weil es
das war, was du wolltest .. .. Aber ich kann dich nun
mal nicht leiden, deswegen werde ich dich jetzt auch in Ruhe lassen .. .. Das ist das Letzte, was du von
mir hörst ... .. Sie konnte es nicht
glauben .. .. Jedes Wort fühlte sich so an,
als würde ein Messer in ihr Herz stechen .. .. Es tat so fürchterlich weh,
als sie das las .. .. Die Tränen konnte sie nicht
mehr zurückhalten .. .. Sie rollte über ihre Wangen,
bis zum Kinn .. .. Es fühlte sich so an, wie
Dornen die sich in sie hineinfraßen .. .. Sie war alleine daheim, zum
Glück .. .. So hätte sie es sich nie getraut,
aus dem Zimmer zu gehen .. .. Und das Weinen konnte
sie auch nicht mehr unterdrücken .. .. Es kam aus ihr heraus, als
hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint .. .. Sie hatte das Gefühl,
als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen ... .. Sie wollte nicht mehr .. .. Er war die einzige Person,
der sie vertraut hatte .. .. Der sie alles über sich
erzählt hatte .. .. Doch es war alles nur Show .. .. Diese Person die sie
liebte, hasste sie .. .. Wie wollte nicht mehr
leben alles woran sie geglaubt hatte war eine Lüge .. .. So ging sie im Badezimmer
wo ihre Mutter ihre Schlaftabletten hatte .. .. Nahm sie, ging in ihr
Zimmer setzte sich hin vor ihrem PC und hat die Tabletten in sich
hineingestopft .. Sie dachte gleich ist
alles vorbei ... .. Ihr Kopf wurde schwerer
sie verlor langsam das Bewusstsein .. .. Der Kopf sank auf die
Tastatur, ihre Augen schlossen sich, ihr Herz schlug langsamer .. .. Alles schlief ein für
immer .. .. Man fand sie am nächsten
Morgen tot vorm PC Und auf dem Bildschirm eine Nachricht .. .. Irgendeiner musste sie
geöffnet haben .. .. Darin stand: Huhhu
... Gott, was hat denn mein Bruder für ein Mist geschrieben?
.. Glaub mir bitte ... .. Ich könnte dir niemals weh
tun ...
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